
Am 11.02.2010 mussten wir uns von unserem geliebten Kimba verabschieden. Wir hatten ein Deja Vu mit Indy... Kimba war gut drauf, fraß normal und war auch sonst bei bester Laune und Gesundheit. Alles Checks verliefen völlig unauffällig. Aber mein Bub verlor dramatisch an Gewicht... In Absprache mit unserem Tierarzt beschlossen wir, ihm die Zähne zu sanieren und einen lockeren Zahn zu entfernen. Als ich ihn zur OP brachte, bat ich ihn nochmals komplett durch zu checken. Als Zufallsbefund wurde auf dem Röntgenbild eine Umfangsvermehrung an der Milz sichtbar. Der Ultraschall ergab einen Tumor an der Milz und eine starke Auffälligkeit an der Leber und an den Nieren. Die OP ergab: Leberkrebs in Endstadium - inoperabel! In der Milz und an den Nieren waren bereits große Metastasen sichtbar. Wir entschieden uns, meinen lieben Bub weiterschlafen zu lassen. Er fand seine letzte Ruhe neben seinem dicken Freund Indy, in unserem Garten.
Ich habe noch nie um eine Katze so getrauert wie um Dich! Du fehlst mir jede Sekunde - jeden Tag!

Auch heute noch, vier Monate nach seinem Tod, schreibe ich diesen kurzen Bericht unter Tränen.
Bitte entschuldigt, ich war nicht in der Lage diese Zeilen früher schreiben.
Gr. Euro. Ch. Bigpaws Indiana Jones of Maine Witch
* 21.01.2002
† 29.11.2008

... er durfte seinen siebten Geburtstag nicht erleben. Indy war zuvor nie krank... Vor drei Wochen mussten Blasensteine (Calcium Oxalat Steine) entfernt werden. Die OP und die Rekonvaleszenz verlief sehr gut. Aber leider verlor er auch nach dem erfolgreichen Eingriff weiter an Gewicht. Eine erneute Untersuchung ergab das niederschmetternde Ergebnis. Ein Tumor! Heute morgen wurde er erneut operiert. Er hatte Bauchspeicheldrüsenkrebs in fortgeschrittenem Stadium der bereits Metastasen im gesamten Bauchraum gebildet hatte. Wir haben ihn friedlich weiterschlafen lassen... jetzt hat er keine Schmerzen mehr...
Ich vermisse ihn so sehr!! Aber ich war es ihm schuldig ihn gehen zu lassen. Er durfte nicht leiden und ich wollte ihn in Erinnerung behalten wie er war. Mit 13 Kilos, verfressen und liebenswert, schimpfend und schmusend, schnurrend und - unter Protest von Kimba - an ihm liegend, Mea ärgernd und gleichzeitig wieder Mea beschmusend, seine Tochter Isadora putzend, bei mir nachts im Arm schlafend...
Indy wog heute Morgen nur noch acht Kilo aber es ging ihm nicht schlecht und so sollte es auch bleiben. Wir wollten ihn nicht aufwachen lassen um dann sehen zu müssen wie er täglich mehr verfällt und wir nichts weiter für ihn tun können.
Mein Großer hat seinen Ruheplatz im Garten, unter einem schönen Strauch der im Frühjahr blüht, gefunden. Er sieht auf sein geliebtes Freigehege mit seinem Kumpel Kimba, seiner Mea und seiner Tochter Isadora und vor allem seinem absoluten Lieblingsplatz im Gehege, auf dem er unzählige Stunden verbrachte. Er ist jetzt wieder ganz nahe bei mir, so wie immer.
Indys Gedenkstein, gefertigt von Marco Gehring, Steinmetzmeister in Lahr.
Lieber Marco, vielen herzlichen Dank!!
Mein großer Dank gilt unserem Tierarzt, Dr. Georg Walter mit Team, die uns so gut betreuten, mit um kämpften und mit uns trauerten.
Und natürlich Indys Züchterin und meiner lieben Freundin Christine Schnaiter, dass sie mir diesen Traumkater anvertraute!!
Leb wohl mein Großer!!! Ich werd Dich nie vergessen! Danke für die wundervolle Zeit!!
... wir sehen uns wieder, versprochen !!!!
... hier eine wunderschöne und so passende Geschichte...